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Urlaub auf Mallorca 2014

22.03.2014 - 01.04.2014 - Frühling am Mittelmeer...

Seit langer Zeit hieß es in diesem Jahr endlich mal wieder Urlaub am Mittelmeer. Babybedingt wollten wir in den letzen beiden Jahren lieber auf Flugreisen verzichten und so freuten wir uns daher umso mehr die mediterrane Frühlingssonne genießen zu dürfen. Als Ziel wurde die Baleareninsel Mallorca ausgewählt.

Misopates orontium
Gattungssuche Misopates orontium - Acker-Löwenmaul
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Nr. 2014.3302kl_r100 %
3302kl_r
Misopates orontium
Acker-Löwenmaul
100mm; F/5.6; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 50D
Asphodelus fistulosus
Gattungssuche Asphodelus fistulosus - Röhriger Affodill
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Nr. 2014.3041kl_r100 %
3041kl_r
Asphodelus fistulosus
Röhriger Affodill
100mm; F/6.3; 1/4000s; ISO 800
Canon EOS 50D
Allium roseum
Gattungssuche Allium roseum - Rosen-Lauch
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Nr. 2014.3007kl_r100 %
3007kl_r
Allium roseum
Rosen-Lauch
100mm; F/6.3; 1/3200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gründe für deren Auswahl waren ihre geografische Nähe zu Deutschland, die den wenigsten Flugstreß für unseren Jüngsten versprach und die herrliche Natur zu dieser Jahreszeit. Letztere enttäuschte uns dann auch nicht. Denn trotzdem der Frühling in diesem Jahr auch in Deutschland relativ früh Einzug gehalten hatte, grünte und blühte alles auf der Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen noch viel üppiger.

Neben auffälligen Geophyten wie dem Rosen-Lauch oder dem Röhrigen Affodill konnte man, wenn man richtig hinschaute, auch im Verborgenen so einiges entdecken, was seine Schönheit oft erst auf den zweiten Blick offenbarte.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Gemeine Krumm­stab. Diese Pflanze aus der Familie der Aronstab­gewächse findet man im Mittelmeerraum sehr oft an schattigen Standorten, meistens auf Brachflächen.

Um diese Jahreszeit übersieht man die grün-braunen Blüten der Pflanze jedoch häufig, da sie in diesem Stadium meist nur ein paar Zenti­meter aus dem üppigen Dickicht ihrer Blätter hinausragen. Später im Jahr, wenn die Blütenstände ein wenig höher und die Blätter welk sind, nimmt ihre Auffälligkeit deutlich zu.

Arisarum vulgare
Gattungssuche Arisarum vulgare - Gemeiner Krummstab
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Nr. 2014.2827kl_r100 %
2827kl_r
Arisarum vulgare
Gemeiner Krummstab
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Schnell übersehen werden auch die meisten der folgenden botanischen Kostbarkeiten. Denn obwohl ihre Blüten in den schönsten Farben leuchten, sind sie, durch deren geringe Größe, zwischen Strauchwerk und anderer mediterraner Vegetation oft unsichtbar. Die Rede ist von Orchideen. Diese Pflanzenfamilie ist, im Gegensatz zu unseren Breiten, im ganzen Mittelmeerraum noch recht häufig und mit einer großen Arten­anzahl vertreten.

Davon begeistern mich um diese Jahreszeit, neben einigen anderen, vor allem immer wieder die vielen blühenden Ragwurz-Arten, von denen es auch auf Mallorca eine ganze Menge gibt.

Ophrys tenthredinifera
Gattungssuche Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
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Nr. 2014.2780_84kl_r100 %
2780_84kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/4 (DFF); 1/200s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys tenthredinifera
Gattungssuche Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
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Nr. 2014.2748_53kl_r100 %
2748_53kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/60s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys tenthredinifera
Gattungssuche Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
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Nr. 2014.2945kl_r100 %
2945kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/5.6; 1/1000s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Diese Orchideen-Gattung ist für ihren besonderen Bestäubungsmechanismus bekannt. Denn außer, daß die Blüten wunderschön anzuschauen sind, verfolgen die Pflanzen mit deren Form und Farbe einen ganz be­stimmten Zweck. Die Lippe der Blüte ahmt nämlich weibliche Insekten nach, wodurch männliche Artge­nossen angelockt und zur Kopulation bewegt werden sollen, was dann wiederum zur Bestäubung der Pflanze führt.

Ophrys bombyliflora
Gattungssuche Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
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Nr. 2014.2988_98kl_r100 %
2988_98kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/500s; ISO 1000
Canon EOS 50D
Ophrys bombyliflora
Gattungssuche Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
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Nr. 2014.2726_32kl_r100 %
2726_32kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
100mm; F/7.1 (DFF); 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Ophrys speculum
Gattungssuche Ophrys speculum - Spiegel-Ragwurz
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Nr. 2014.2880_86kl_r100 %
2880_86kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 1000
Canon EOS 50D
Ophrys speculum
Gattungssuche Ophrys speculum - Spiegel-Ragwurz
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Nr. 2014.3047kl_r100 %
3047kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/4.5; 1/6400s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys forestieri
Gattungssuche Ophrys forestieri - Ragwurz
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Nr. 2014.2978_87bkl_r100 %
2978_87bkl_r
Ophrys forestieri
Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/400s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Dieser Mechanismus wird noch durch Duftstoffe, die die Blüten als zusätzliches Lockmittel verströmen, unter­stützt. Vor allem letzter Fakt führt dabei zu einer hohen Spezifität hinsichtlich der möglichen Bestäuber. Meistens sind das für eine Ragwurz-Art nur ein paar wenige oder sogar nur ein einziger.

Dasyscolia ciliata
Gattungssuche Dasyscolia ciliata - Dolchwespe
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Nr. 2014.3317kl_r100 %
3317kl_r
Dasyscolia ciliata
Dolchwespe
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D

Letzteres trifft zum Beispiel auf die auf Mallorca recht häufige Spiegel-Ragwurz zu, deren einziger Bestäu­ber die Dolchwespe Dasys­colia ciliata ist.

Mit Hilfe ihrer braunen Lippenbehaarung, die farblich der der Wespe gleicht, und des blauen "Spiegels", der die reflektierenden Flügel des Weibchens nachbildet, täuscht diese Ragwurz-Art seinen Be­stäuber perfekt. Kommt dann auch noch der rich­tige Duftcocktail dazu, kann das Wespenmännchen wohl nicht anders...

Obwohl ich das Glück hatte, eine der sogenannten Pseudokopulas beobachten zu können, ist es mir lei­der nicht gelungen ein Foto davon zu machen. Ledig­lich ein Bild von einer schon ziemlich erschöpften Dolchwespe auf dem Boden ist mir gelungen.

Wie an der Dolchwespe zu erkennen, wartet Mal­lorca, außer mit einer vielfältigen Flora, auch mit einer sehr interessanten und reichhaltigen Insekten­fauna auf, die sich aufgrund des mediterranen Klimas natür­lich etwas anders zusammensetzt als hier bei uns in Mitteleuropa.

Allerdings war die Zeit, die ich für die Fotografie von Insekten nutzen wollte, nicht ganz so üppig bemes­sen, so daß, aufgrund der notwendigen Geduld bei deren Ablichtung, nur ein paar wenige Exemplare den Weg auf meinen Chip gefunden haben.

Ischnura graellsii
Gattungssuche Ischnura graellsii - Spanische Pechlibelle
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Nr. 2014.2641kl_r100 %
2641kl_r
Ischnura graellsii
Spanische Pechlibelle
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D

Weiterhin gelang mir noch ein Foto der Spanischen Pech­libelle. Auch hier handelt es sich um einen häu­figen Vertreter der mediterranen Insektenfauna. Al­lerdings kommt diese, unserer einheimischen Großen Pechlibelle sehr ähnlich sehende Art, nur im west­lichen Teil des Mittelmeerraums vor.

Und zu guter Letzt noch zwei Schmetterlinge, die beide auch bei uns in Mittel­europa anzutreffen sind.

Beim ersten handelt es sich um einen Senfweißling aus dem Komplex Leptidea sinapis/juvernica, dessen Arten sich nur genital trennen lassen. Leider reicht mein Foto daher nicht für eine genaue Art­zuordnung aus.

Callophrys rubi
Gattungssuche Callophrys rubi - Brombeerzipfelfalter
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Nr. 2014.3130_33kl_r100 %
3130_33kl_r
Callophrys rubi
Brombeerzipfelfalter
100mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Pyrgomorpha conica
Gattungssuche Pyrgomorpha conica - Kegelkopfschrecke (Larve)
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Nr. 2014.2735kl_r100 %
2735kl_r
Pyrgomorpha conica
Kegelkopfschrecke (Larve)
100mm; F/7.1; 1/2000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Neben der oben schon erwähnten Dolchwespe waren das lediglich noch vier weitere Arten. Zum ersten war das die sehr exotisch anmutende Larve einer Kegel­kopfschrecke.

Dieser Vertreter der Familie der Kurzfühlerschrecken kommt im Mittelmeerraum recht häufig vor und kann dabei sowohl in einer grünen als auch in einer braunen Farbvariante auftreten. Letztere ist mir vor ein paar Jahren schon mal auf Kreta begegnet.

Leptidea cf. sinapis
Gattungssuche Leptidea cf. sinapis - Senfweißling
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Nr. 2014.3307kl_r100 %
3307kl_r
Leptidea cf. sinapis
Senfweißling
100mm; F/5.6; 1/2000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Beim zweiten gibt es mit der Benennung dafür über­haupt keine Probleme. Er ist so einzigartig, daß er deshalb schon seit lan­gem auf meiner Agenda steht. Die Rede ist vom Brombeer­zipfelfalter, einem klei­nen Schmetterling aus der Familie der Bläulinge.

Seine Einzigartigkeit, jedenfalls was die europäische Schmetterlingsfauna betrifft, sind seine grasgrünen Flügelunterseiten, die er, soweit ich weiß, mit keinem weiteren seiner hiesigen Artgenossen teilt. Oberseits sind seine Flügel braun.

Daß ich den eigentlich nicht seltenen Falter bei uns zu Hause noch nie vor die Linse bekommen habe, dürfte zum Teil auch an seiner perfekten Tarnung liegen. Denn zumindest während des Sitzens dürfte ein Auffinden wohl eher nur ein absoluter Glücksfall sein.

Ein bißchen mehr Zeit als für die Insekten ließ ich mir hingegen für die Erforschung der hiesigen Spinnen­fauna, wobei ich auf meine Lieblinge natürlich mein besonderes Augenmerk legte. Vor allem die auf Mallorca endemische Springspinne Aelurillus balearus wollte ich unbedingt vor's Objektiv bekommen. Zum einen natürlich, weil mir die Art noch in meiner Galerie fehlte und zum anderen weil das vor mir bisher wohl noch niemanden sonst gelungen war. Eigentlich kein Wunder, denn die Art wurde erst 2005 beschrieben.

Aelurillus balearus
Gattungssuche Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3407_15kl_r100 %
3407_15kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Gattungssuche Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.4428_34kl_r100 %
4428_34kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Gattungssuche Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3362_68kl_r100 %
3362_68kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Gattungssuche Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.4456_62kl_r100 %
4456_62kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und da das Glück ja bekanntlich mit dem Tüchtigen ist, war es auch mir hold. Denn obwohl ich nach mehreren Tagen erfolgloser Suche fast schon aufgegeben hätte, ist es mir in den zwei Wochen tatsächlich gelungen sowohl Männchen als auch Weibchen dieser wunderschönen Spinne aufzuspüren. Was für ein Erfolg!

Während dieser Suche sind mir allerdings auch noch andere Springspinnenarten vor's Objektiv geraten, von denen die meisten am Ende genauso ihren Weg in meine Galerie gefunden haben.

Aelurillus luctuosus
Gattungssuche Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3623_29kl_r100 %
3623_29kl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus mutabilis
Gattungssuche Salticus mutabilis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3927_35kl_r100 %
3927_35kl_r
Salticus mutabilis
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Heliophanus apiatus
Gattungssuche Heliophanus apiatus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.4507_14kl_r100 %
4507_14kl_r
Heliophanus apiatus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D
Aelurillus luctuosus
Gattungssuche Aelurillus luctuosus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3601_09kl_r100 %
3601_09kl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus mutabilis
Gattungssuche Salticus mutabilis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.3997_93kl_r100 %
3997_93kl_r
Salticus mutabilis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Icius hamatus
Gattungssuche Icius hamatus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.4164_71kl_r100 %
4164_71kl_r
Icius hamatus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und auch so manche andere achtbeinige Schönheit kreuzte natürlich meinen Weg. Aufgrund meiner Prä­ferenzen für die springende Zunft, haben es allerdings nur zwei davon auf ein Foto geschafft.

Zum einen war das ein Männchen der im Mittel­meerraum allgegenwärtigen Wolfspinne Alopecosa albofasciata und zum anderen ein Weibchen der auch bei uns vorkommenden Südlichen Glanz-Krab­benspinne.

Alopecosa albofasciata
Gattungssuche Alopecosa albofasciata - Tarantel ♂
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Nr. 2014.3274_76kl_r100 %
3274_76kl_r
Alopecosa albofasciata
Tarantel ♂
100mm; F/16 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Um letztere allerdings hier in Mitteleuropa zu Gesicht zu bekommen, muß man schon viel Glück haben und außerdem in einem klimatisch begünstigten Gebiet wie dem Kaiserstuhl unterwegs sein.

Umso mehr hat es mich jedoch gefreut diese farben­frohe Schönheit auch endlich mal vor die Linse zu bekommen. Im Übrigen kann die Körperfarbe der Art zwischen gelb und rot in den unterschiedlichsten Nuancen variieren.

Synema globosum
Gattungssuche Synema globosum - Südliche Glanz-Krabbenspinne ♀
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Nr. 2014.4412_13bkl_r100 %
4412_13bkl_r
Synema globosum
Südliche Glanz-Krabbenspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich hätte es, wie bei jedem meiner Besuche auf dieser wunderschönen Insel, auch diesmal noch weit mehr zu entdecken gegeben, aber zwischen durch möchte man ja auch mal relaxen und vor allem seiner Familie ein wenig Aufmerksamkeit schenken ;-) An dieser Stelle gilt der Dank einmal mehr meiner wunderbaren Frau für ihr Verständnis!

Vielen Dank außerdem an Andreas Thomas Hein für die Bestimmung von Ischnura graellsii und an Jürgen Hensle vom Lepiforum für die Einordnung des Senfweißlings in den Artenkomplex Leptidea sinapis/juvernica.


Nachtrag:

Gattungssuche Datei nicht gefunden.Springspinnengalerie
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Nr. 2014_Spring.100 %
Bild nicht gefunden.

Es hat zwar ein Weilchen gedauert, aber dafür ist das Er­gebnis meiner Recherchen umso erfreulicher. Bei einem weiteren meiner mallorquinischen Spring­spinnen-Funde handelt es sich nämlich um einen Erstnachweis für Europa.

Die Art Heliophanus stylifer war bisher nur aus Nord­afrika bekannt, von wo es aber auch nur ein paar einzelne Nachweise aus Marokko und Algerien gibt. Umso stolzer macht mich mein Fund deshalb auch.

Leider konnte ich lediglich ein Weibchen der Art fotogra­fieren - ein weiterer Besuch der Insel in nicht allzuferner Zukunft ist also auf jeden Fall Pflicht.

Danke an Wanda Wesolowska für ihre kompetente Hilfe bei der Bestimmung.

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