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Die Makro-Saison 2016

19.09.2016 - Kuhfladen im Fokus...

Im Rahmen eines Familienausflugs in den Eberswalder Zoo hatte ich heute die Gelegenheit eine der größten einheimischen Raubfliegen ganz aus der Nähe zu beobachten. Ein kleiner Abstecher brachte uns auf eine unserem eigentlichen Ziel nahegelegene Kuhweide, wo uns auch schon kurz nach unserer Ankunft gleich mehrere Expemplare der imposanten Hornissen-Raubfliege über den Weg flogen. Der Naturfotograf Sebastian Hennigs hatte mich vor ein paar Wochen auf diese Population hingewiesen, jedoch hatte ich so gut wie keine Hoffnung, die Tiere dort auch in einer derartigen Menge vorzufinden.

Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
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Nr. 2016.623_43bkl_r100 %
623_43bkl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/4 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
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Nr. 2016.520_30kl_r100 %
520_30kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Meine Sorge war auch nicht ganz unbegründet, denn die Art ist aufgrund ihrer speziellen Lebensraumansprüche in Deutschland inzwischen sehr selten geworden. Sie bevorzugt nämlich trockene Sandböden mit kurzwüchsiger Vegetation, welche zudem noch beweidet sein müssen. Letzteres liegt daran, daß sich die Larven der Fliegen räuberisch von anderen Insektenlarven ernähren, deren Nahrungsgrundlage widerrum der Dung von Huftieren, speziell von Rindern, darstellt.

Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
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Nr. 2016.698_06bkl_r100 %
698_06bkl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
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Nr. 2016.0548_53kl_r100 %
0548_53kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/3.5 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
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Nr. 2016.593_601kl_r100 %
593_601kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/4 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Gattungssuche Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
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Nr. 2016.576_83kl_r100 %
576_83kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/2.8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Nun gibt es zwar im märkischen Sand noch genügend derartige Kuhweiden, jedoch fehlt, durch die großzügige Behandlung unserer Nutztiere mit Medikamenten gegen Parasiten, die in deren Kot oft noch nicht abgebaut sind, meist jegliches koprophage Leben im Dung und damit auch die Nahrungsgrundlage der Fliegenlarven.

Umso größer meine Freude, hier einen derartig intakten Lebensraum vorzufinden. Bleibt zu hoffen, daß das auch in Zukunft so bleibt und die Population in dieser Größe überlebt oder sich vielleicht sogar weiter ausbreitet.

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02.09.2016 - Noch ein Einwanderer...
Meconema meridionale
Gattungssuche Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♀
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Nr. 2016.7179_81kl_r100 %
7179_81kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/7.1 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Da fragt man sich, warum man eigentlich in den Urlaub fährt, denn mein heutiger Fund, ist genau wie mein letztes Fotomotiv, eine wärmeliebende Art, die inzwischen ihren Weg aus Ihrer Heimat Südeuropa in mitteleuropäische Gefilde gefunden hat.

Scheinbar ist die "Hecke" unseres neuen Gartens ein Auffangbecken für ursprünglich mediterran verbreitete Arten :-)

Diesmal handelte es sich aber nicht um eine Wanze, sondern um eine Laubheuschrecke aus der Unter­ordnung der Langfühlerschrecken. Letzteres stellt die Südliche Eichenschrecke dann auch eindrucksvoll unter Beweis, denn die Fühlerlänge des Insektes übertrifft die seines Körpers um mehr als das doppelte.

Der deutsche Gattungsname "Eichenschrecke" hingegen täuscht ein wenig, denn die Schrecke ernährt sich keines Weges pflanzlich von des Deutschen liebsten Baum, sondern bevorzugt rein tierische Kost - wie Blattläuse, Raupen und andere kleine Insekten. Dabei geht sie ausschließlich nachts auf Jagd und ruht tagsüber.

Meconema meridionale
Gattungssuche Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♂
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Nr. 2016.7205_08kl_r100 %
7205_08kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D
Meconema meridionale
Gattungssuche Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♀+♂
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Nr. 2016.7341_48kl_r100 %
7341_48kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Von der bei uns einheimischen Gemeinen Eichenschrecke unterscheidet sich die Art im Übrigen durch ihre stark verkürzten Flügel, die sie flugunfähig machen. Wenn man nicht genau hinschaut, könnte man sogar fast meinen, daß es sich bei den ausgewachsenen Tieren noch um Larven handelt.

Vielen Dank an Florin Rutschmann für die Bestätigung meiner Bestimmung.

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23.08.2016 - Wacholder-Randwanze...

Ehe die nähere Umgebung erkundet wird, heißt es natürlich erst einmal den eigenen Garten auf kleine und große Krabbler zu untersuchen. Heute war dafür mal etwas Zeit und siehe da, schon findet sich eine Wanzenart, die mir bisher noch nicht unter die Augen gekommen ist.

Naja, eigentlich fand ich zunächst eine Wanzen-Nymphe im letzten Stadium vor der Häutung zum adulten Insekt, die ich spontan für eine Braune Randwanze hielt. Ansich nichts ausergewöhnliches, wenn mir nicht ein paar Minuten später das besagte, für mich äußerst ungewöhnlich aussehende, Imago dazu begegnet wäre.

Eine kurze Internetrecherche später hatte ich die Verdächtige identifiziert. Es handelte sich um eine Wacholder-Randwanze, eine Art, die ihre eigentliche Heimat im Mittelmeerraum hat. Kein Wunder also, daß ich sie bisher noch nie gesehen hatte.

Gonocerus juniperi
Gattungssuche Gonocerus juniperi - Wacholder-Randwanze
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Nr. 2016.6764_67kl_r100 %
6764_67kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Gonocerus juniperi
Gattungssuche Gonocerus juniperi - Wacholder-Randwanze (Nymphe)
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Nr. 2016.6744_50kl_r100 %
6744_50kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/5.6 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Neuerdings befindet sie sich aber bei uns in Mitteleuropa in Ausbreitung - wie so viele wärme­liebende Arten. Wo sie laut Artenliste im Jahre 2003 noch nicht mal für Berlin gemeldet war, scheint sie inzwischen, laut Aussagen von Jürgen Deckert vom Naturkundemuseum, ein häufiger Gast in den hiesigen Gärten zu sein.

Dabei hat sie wohl in den unzähligen Lebensbäumen und Scheinzypressen der deutschen Gärten und Grünanlagen einen adäquaten Ersatz für ihre natürliche Nahrungspflanze, den Wacholder, gefunden.

Auch unser Garten wird, dank des "Vorgärtners", von einer Menge dieser Gehölze bevölkert. Es dürfte also gewährleistet sein, daß mir diese hübsche Wanze wohl auch in den nächsten Jahren noch das eine oder andere Mal über den Weg läuft.

Da ich mir nicht ganz sicher war, ob es sich bei Nymphe und Imago um die selbe Art handelt, möchte ich mich hiermit bei Jürgen Deckert für die Bestätigung meiner Vermutung bedanken. Zwei Arten aus der selben Gattung im gleichen Tuja-Gebüsch wären allerdings schon recht ungewöhnlich gewesen.

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03.08.2016 - Die nicht blaue Blaue...

So, nun ist es tatsächlich passiert. Wir sind umgezogen und meine heiß geliebten Püttberge liegen nicht mehr direkt vor meiner Haustür, sondern sage und schreibe 2,6 km von meinem Schreibtisch entfernt. Ob ich das auf Dauer überlebe? Naja, dafür haben wir jetzt - als Ausgleich sozusagen - den Müggelsee direkt vor unserer Nase.

Platycnemis pennipes
Gattungssuche Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
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Nr. 2016.5718_22kl_r100 %
5718_22kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/3.2 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

...und mit ihm natürlich die Möglichkeit auch mal das eine oder andere Insekt vor die Linse zu bekommen, welches sich lieber in Wassernähe anstatt in einer Binnen­düne aufhält.

Und gleich heute, in unserem Garten, mit der Blauen Federlibelle, der erste Treffer!

Das möchte man jeden­falls meinen - aber weit gefehlt - denn zumindest diese Libellenart habe ich auch schon mehrfach in den Püttbergen angetroffen. Warum waren wir jetzt gleich noch mal hierher gezogen?

Schön anzuschauen war dieser filigrane kleine Räuber aber natürlich trotzdem und ein Foto mußte auf jeden Fall auch sein, wenn er sich schon so fotogen direkt vor meine Nase setzt.

Interessant zu erwähnen wäre noch, daß es sich bei meinem Motiv um ein noch sehr junges Weibchen handelt. Die blaue Färbung, die der Libelle ja ihren Namen gibt, ist hier noch nicht ausgeprägt. Die Libelle wird sich erst im Laufe der nächsten Tage umfärben. Weitere Infos zur Art gibt es in meinen Beiträgen von 2011 - hier und hier.

Vielen Dank an Andreas Th. Hein für die Bestätigung meiner Bestimmung.

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27.06.2016 - Endlich der Beweis...

Über mein heutiges Fotomotiv habe ich mich besonders gefreut, denn es ist mir vor 3 Jahren schon einmal auf der selben Wiese über den Weg geflogen. Damals hatte ich allerdings keine Kamera dabei und war mir, aufgrund der Kürze der Begegnung, am Ende gar nicht mehr so sicher, ob es sich wirklich um das gehandelt hat, für welches ich es gehalten habe. Nun aber der Beweis...

Lycaena alciphron
Gattungssuche Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
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Nr. 2016.4841_48kl_r100 %
4841_48kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/5.6 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und selbst der Roten Liste von Brandenburg kann man entnehmen, daß sich der hübsche Falter auch hier im märkischen Flachland wohlzufühlen scheint. In ihr wird er als Liebhaber von extensiv genutzten Mähwiesen und Trockenrasen geführt und ebenfalls als stark gefährdet eingestuft.

In den Püttbergen kommt tatsächlich der Violette Feuerfalter vor. Die Art steht in Deutschland auf der Roten Liste und gilt als stark gefährdet. Laut ein­schlägiger Literatur handelt es sich zwar eher um einen Schmetterling der montanen Lagen von 500-900 m, daß scheint mein Motiv aber eher weniger zu stören.

Lycaena alciphron
Gattungssuche Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
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Nr. 2016.4825_28kl_r100 %
4825_28kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Raupen des Violetten Feuerfalters ernähren sich monophag von Ampfer-Arten, wie Rumex acetosa oder Rumex acetosella. Zumindest an Letztem mangelt es in den Püttbergen nicht. Man darf also hoffen, daß dieser schillernde Flattermann hier auch in den nächsten Jahren eine Heimat findet.

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07.06.2016 - Karminroter Mörder...

Nach fast einem Jahr wurde es heute mal wieder Zeit der Schönower Heide einen Besuch abzustatten, zumal wir uns inzwischen mitten in der Raubfliegensaison befinden und man dieses Fleckchen Erde nördlich von Berlin durchaus als Eldorado dieser kleinen fliegenden Räuber bezeichnen könnte.

Choerades gilva
Gattungssuche Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3970_77bkl_r100 %
3970_77bkl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gesehen habe ich in diesem Durcheinander jedenfalls fast kein Krabbeltier und das, wo es ansonsten hier nur so von ihnen wimmelt.

Als dann schließlich noch ein Gewitter aufzog, hatte ich die Schn... voll und begab mich mies gelaunt wieder Richtung Auto, als ich auf einmal ein paar Meter neben dem Weg doch noch etwas erspähte.

Und was ich dann sah, hellte mein Gemüt schlagartig wieder auf. Da saß doch tatsächlich eine Karminrote Mordfliege herum und wartete auf fliegende Beute.

Ich konnte mein Glück kaum fassen...

Doch was war das? Wo waren denn die großen offenen Sandflächen geblieben und wo die Heideflecken mit den vereinzelten kleinen Kiefern? Nichts davon war mehr da, stattdessen alles großflächig mit Bergen von Stämmen, Ästen und Zweigen bedeckt!

Scheinbar hatte irgendeine Behörde die Fällung sämtlicher Kiefern im Gebiet angeordnet. Ansich nichts Schlimmes und eine für die Erhaltung einer derartigen Landschaft durchaus angebrachte Pflegemaßnahme. Aber warum räumt denn niemand das ganze Zeug weg? Ein gruseliger Anblick, denn vermutlich stellt das für die meisten hier normalerweise ansässigen Spinnen und Insekten durchaus ein Problem dar.

Choerades gilva
Gattungssuche Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3953_57kl_r100 %
3953_57kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/11 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese Art fehlte mir noch in meiner Raubfliegen-Galerie, was aber eigentlich auch kein Wunder ist, denn so viele Nachweise des hübschen Räubers gibt es in Deutschland bisher nicht. Scheinbar bevorzugt die Fliege aber unter anderem Holzschläge. Sollte das Kiefern-Chaos am Ende also doch noch etwas Gutes gebracht haben?

Choerades gilva
Gattungssuche Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.4014_18kl_r100 %
4014_18kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades gilva
Gattungssuche Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3984_91bkl_r100 %
3984_91bkl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades gilva
Gattungssuche Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
X
Nr. 2016.4003_08kl_r100 %
4003_08kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Es sollte jedoch das einzige Erfolgserlebnis an diesem Tag bleiben. Und die Schönower Heide besuche ich auf jeden Fall erst wieder im nächsten Jahr, in der Hoffnung, daß dann alles wieder beim Alten ist und vor allem die Natur nicht allzuviel Schaden davongetragen hat.

Vielen Dank an Danny Wolff für die Bestätigung meiner Bestimmung.

Nachtrag
Laphria flava
Gattungssuche Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3764kl_r100 %
3764kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/7.1; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D

Beim Ausmisten meines Fotoarchives habe ich noch eine weitere Aufnahme von diesem Tag gefunden, die meiner Ansicht nach recht zeigenswert ist.

Das Interessante daran ist für mich, außer der hier fotografierten Gelben Mordfliege, vor allem die Wir­kung des Fotos. Denn trotz Blende 7.1 macht das Bild viel eher den tollen Eindruck einer weit geöffneten Blende mit sehr wenig Schärfentiefe - bis auf dem Motiv natürlich.

Ein paar Infos zur Art gibt es in einem meiner Beiträge zu einem früheren Ausflug in die Schönower Heide. Denn wenn man zur richtigen Zeit hier ist, trifft man diese Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit jedes Jahr aufs Neue in großer Anzahl an.

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06.06.2016 - Die Östliche...

Obwohl in den letzten Jahren schon so oft von mir fotografiert, ist die Östliche Raubfliege immer noch ein lohnendes Motiv für mich, zumal die Art bei mir vor der Haustür zwar häufig vorkommt, in Deutschland jedoch als absolute Seltenheit gilt und im Land Berlin, als vom Aussterben bedroht, auf der Roten Liste steht.

Machimus gonatistes
Gattungssuche Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3872_76kl_r100 %
3872_76kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Gattungssuche Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3895_01kl_r100 %
3895_01kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar wenige Infos zur Art gibt es hier.

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03.06.2016 - Noch ein schwarzer Habicht...

Wie das Leben so spielt, flog mir, just nach dem gestrigen Erstfund, heute gleich noch eine Schwarze Habichtsfliege vor die Linse - und diesmal, um meine gestrige These von "bisher zur falschen Zeit am falschen Ort" zu untermauern, direkt vor meiner Haustür in den Püttbergen.

Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3685_89kl_r100 %
3685_89kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3626_28bkl_r100 %
3626_28bkl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3692_95kl_r100 %
3692_95kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Da halte ich nun schon seit mehreren Jahren nach diesem wunderschönen Insekt Ausschau und dann fliegt es mir gleich zwei Tage hintereinander an unterschiedlichen Lokalitäten über den Weg.

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02.06.2016 - Schwarzer Habicht...

"Angefixt" von der gestrigen Begegnung, aber ohne den wirklichen Vorsatz etwas zu entdecken, spazierte ich heute mit meinem Sohn ein wenig in der näheren Umgebung herum und beschloss dabei seit langem mal wieder dem Schonungsberg einen kurzen Besuch abzustatten.

Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla - Schwarze Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3595_98kl_r100 %
3595_98kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Was für eine grandiose Idee! Denn kaum zwei Minuten vor Ort entdeckte ich mit Hilfe meines Raubfliegen-Spähblicks schon einige kleine verdächtige schwarze Objekte rund um das alte Gefallenendenkmal in typischer Manier herumfliegen.

Bei näherer Betrachtung war mir sofort klar, daß ich endlich die Schwarze Habichtsfliege aufspüren konnte.

Denn obwohl die Art in Deutschland weit verbreitet und auch recht häufig ist, habe ich sie, wahrscheinlich aufgrund ihrer doch recht kurzen Flugzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni, bisher noch nicht aufstöbern können. Wahrschlich war ich immer nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3426_28ckl_r100 %
3426_28ckl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3610_14kl_r100 %
3610_14kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
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Nr. 2016.3673kl_r100 %
3673kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
X
Nr. 2016.3564_67kl_r100 %
3564_67kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/11 (DFF); 2.5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
X
Nr. 2016.3534_38kl_r100 %
3534_38kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Gattungssuche Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
X
Nr. 2016.3742_46kl_r100 %
3742_46kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit, um bei einem ausgiebigen Shooting sowohl Männchen als auch Weibchen dieser hübschen Fliegenart abzulichten. Am meisten faszinierten mich dabei die "stahlblauen" Augen des Männchens, mit der in dieser Form keine andere Art aus der Gattung glänzen kann.

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01.06.2016 - Lindenschwärmer...

So, nun kommt es doch noch zum ersten Eintrag in diesem Jahr - ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet. Aber an diesem Motiv konnte ich beim besten Willen nicht vorbei gehen, ohne es auf meinen Chip zu verewigen. Vor allem, weil es direkt am Stamm einer der Winterlinden auf dem Parkplatz vor unserem Haus saß.

Mimas tiliae
Gattungssuche Mimas tiliae - Lindenschwärmer
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Nr. 2016.3445kl_r100 %
3445kl_r
Keine Infos in EXIF.100mm; F/8; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Also schnell wieder rein und die Kamera geholt, denn ich wollte meine erste Begegnung mit einem Linden­schwärmer unbedingt fotografisch festhalten.

Trotz seiner relativen Häufigkeit war mir dieser wunderschöne Falter bis dato noch nie über den Weg geflogen. Wahrscheinlich weil sich die Tiere in ihrem sehr kurzen Dasein als fertiger Schmetterling meist in den oberen Regionen der Bäume aufhalten.

Mein Exemplar machte den Anschein, als wäre es gerade erst frisch geschlüpft. Das würde zumindest seinen Aufenthaltsort erklären, denn für die Verpuppung kriechen die fettgefressenen Raupen im Herbst den Stamm "ihres" Baumes hinab und verpuppen sich mehr oder weniger in dessen direkter Nähe, in Grasbüscheln, altem Laub oder manchmal auch in der Erde.

Neben Linden ernähren sich die Raupen hauptsächlich von Erlen und Ulmen, aber auch viele weitere Laubbaumarten können den Tieren als Nahrungsgrundlage dienen. Der fertige, bis zu 8 cm große Schmetterling hingegen, nimmt, aufgrund seines zurückgebildeten Saugrüssels, überhaupt keine Nahrung mehr auf.

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